Was ist eine Baumkontrolle?
Die Baumkontrolle ist eine Sichtkontrolle von Bäumen in Sinne der Verkehrssicherungspflicht.
Dabei werden Bäume durch systematische Inaugenscheinnahme (ohne technische Hilfsmittel) auf verkehrsgefährdende Schäden an Wurzel, Stamm und Krone regelmäßig untersucht. Fäule, Totholz, Schiefstellung des Stammes, mangelnde Verankerung im Boden und ähnliche Schäden können verkehrsgefährdend sein und müssen im Zweifelsfall durch eine eingehende Baumdiagnose näher untersucht werden.
Für die Baumkontrolle wenden wir die VTA-Methode (Visual-Tree-Assessment) unter Berücksichtigung der FLL-Baumkontrollrichtlinie und der ZTV-Baumpflege an.
Die von der VTA-Methode definierten Schadsymptome sind allgemein anerkannt und ermöglichen allen Fachleuten nachvollziehbare Beurteilungsergebnisse.
Baumkontrollen ergeben demnach den nötigen Überblick über den Zustand der Bäume und ermöglichen es, die vorhandenen Ressourcen optimal für die Baumpflege einzusetzen.
Der besondere Vorteil von Baumkontrollen ist, dass sie erfahrungsgemäß nur einen Bruchteil der Kosten verursachen, die durch sie eingespart werden können.
Die Baumkontrolle im öffentlichen Grün wird durch die Grünflächenämter der Kommunen, die Straßenmeistereien bzw. externe Sachverständige regelmäßig durchgeführt. Der Stand der Technik wird in der Baumkontrollrichtlinie der FLL dargestellt.